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Der Walg

Es zerstökert der Fraumen am Walge so weck,
und ergilgt sich doch keines Benuffren.
Wer dem Stilgbade kemmert, bald sechtern, bald fräck,
der blohe nun Schmeike und Tufflen —
Bis durch Krütze die Örmel entschlieh'n.

Es schädert auch blanders zur Stiese das Flunk,
und es sögert dem Walge ein Spedel.
Derselbst knäut des Fraumens noch allerhand Kunk,
welches stilgreich entzeihert im Hädel.
Darauf grächt ja ein Brieder den Fien.

Taipei, 2014-07-13 - von mO°ntan

 

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