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Prolog

geschrieben bei 39°C Fieber

In enger Nacht, starr und kahl
sitzen Weideflocken in großer Zahl
an Stümpfen und Mauern
wo sie lauern
auf die Boten
der Toten

 

Und wenn es ist getan
voll Wahn
verzaubert vom Wind
die Sinne sind
Tod
schlägt sich seine Bahn

 

Ein süßer Gesang im Ohr,
den ich verlor
vor Zeiten;
mir Schwierigkeiten
bereiten
das kannst du

 

Kaum geseh'n
um im Nebel zu verweh'n;
doch dann
kann ich es seh'n, wann er
begann.
Das Blatt hinab rann er,
der Tropfen

 

Dunkel durch den Wald,
alt
und kalt,
doch auch beschenkt

ab hier nur noch 38,5°C Fieber

mit Stimme
und gelenkt
vom Unsinn

von mue

 

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